Definitionen

Definitionen

Die ABC-Analyse (auch Pareto-Analyse genannt) ist ein Verfahren zur Priorisierung von Aufgaben, Problemen, Produkten und Aktivitäten.

www.wirtschaftslexikon24.com/d/abc-analyse/abc-analyse.htm

 

Ambush Marketing könnte man als „Trittbrettfahren“ bei Großevents ansehen. Firmen nutzen die mediale Präsenz bei einem großen Event, um ihr Produkt oder ihre Marke in Szene zu setzen, ohne dafür zu zahlen.

 

Assembly Postponement, auch „value added – Postponement“ genannt, bezeichnet die möglichst kundennahe Individualisierung eines Produkts. Der Entkopplungspunkt zwischen Push- und Pull- Produktion wird bei dieser Strategie an das Ende des Fertigungsprozesses verlegt, um flexibel auf Kundenwünsche und die Nachfragesituation reagieren zu können.

 

Beschaffungsstrategien

Beschaffungsstrategien kennzeichnen grundlegende Alternativen bei strategischen Beschaffungsentscheidungen. Durch sie wird das Erfolgspotenzial im Beschaffungsbereich maßgeblich beeinflusst.

 

CM - Category Management

Das Category Management (CM) ist ein Bestandteil des ECR und beinhaltet alle Marketingaktivitäten, welche die Wertschöpfung und Erträge erhöhen sollen. Grundlage ist die Philosophie, Warengruppen als strategische Geschäftseinheiten zu führen. Diese sollen in einem kooperativen Prozess zwischen Handel und Hersteller optimiert werden.

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/efficient-consumer-response-ecr.html

CPFR

Cooperative Planning, Forecasting and Replenishment bezeichnet eine Industrie übergreifende Initiative, die zum Ziel hat die Beziehungen zwischen Lieferanten, Produzenten und Einzelhändlern durch gemeinschaftliche Planungsprozesse und mehr Transparenz zu verbessern.

vgl. Seifert, D. (2004). Efficient Consumer Response.  3. Aufl.

 

Distribution Center (DC)

Distribution Center (DC)
Ein DC (in deutsch Distributionszentrum) wird als Lager, Umschlagszentrum oder als Kombination dieser beiden konzipiert. Es ist ein Knoten innerhalb eines logistischen Distributionsnetzes.

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/distributionszentrum.html

 

Distributionslogistik

Die Distributionslogistik verbindet die Produktionslogistik eines Unternehmens mit der Beschaffungslogistik der Kunden und umfasst somit alle Aktivitäten zur Belieferung der Kunden mit den von diesen nachgefragten Produkten.

www.wirtschaftslexikon24.com/e/distributionskanal/distributionskanal.htm

 

ECR - Efficient Consumer Response

Efficient Consumer Response (ECR) ist ein strategisches Konzept in der Konsumgüterindustrie, in dem alle Partner (im Wesentlichen Hersteller und Handel) zur Optimierung der Wertschöpfungskette zusammenarbeiten. Ziel ist die der Abbau von Inieffizienzen entlang der Wertschöpfungskette und die Erschliessung von Umsatzpotenzial.

http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/efficient-consumer-response-ecr.html

 

EPK

Die Ereignisgesteuerte Prozesskette ist ein Entwurfsmodell zur Darstellung und Optimierung von Prozessen und Abläufen im Unternehmen .

 

Global Sourcing

Global Sourcing ist die systematische Ausdehnung der Beschaffung auf internationale Beschaffungsquellen mit dem Ziel der Erweiterung der Bedarfsdeckungsmöglichkeit.

www.wirtschaftslexikon24.com/d/global-sourcing/global-sourcing.html

Heijunka

Heijunka ist Bestandteil japanischer Produktionsplanungskonzepte. Durch Heijunka sollen Produktionsmengen in Fließproduktionen so nivelliert werden, dass eine bestimmte Stückzahl pro Zeiteinheit hergestellt wird.

glossar.item24.com/de/start/view/glossary/ll/de%7Cen/item/heijunka/

 

Inbound-Logistik

Die Inbound-Logistik umfasst die Planung, Optimierung, Steurung, Bereitstellung, Durchführung und Kontrolle aller Prozesse, die eine kontinuierliche, bedarfsgerechte Material- und Informationsversorgung eines Abnehmers durch seine Lieferanten und Vorlieferanten sicherstellen.

Winkler, H. (2017). Flexibilisierung der Fabrik im Kontext von Industrie 4.0 – Anwendungsorientierte Beiträge zum Industriellen Managment.

 

Intra-Logistik

Die Intra-Logistik umfasst die Organisation, Steuerung, Durchführung und Optimierung des innerbetrieblichen Materialflusses, der Informationsströme sowie des Warenumschlags in Industrie, Handel und öffentlichen Einrichtungen.

Arnold, D. (2007). Intralogistik – Potentiale, Perspektiven, Prognosen.

 

Kaizen

Kaizen ist ein wesentliches Merkmal des Konzepts der Lean Production und bezeichnet das Streben nach permanenten Verbesserungen.

www.wirtschaftslexikon24.com/d/kaizen/kaizen.html

 

Kanban

Das Wort „Kanban“ bedeutet wörtlich übersetzt „Karte“ und steht für eine einfache, fast triviale Steuerungsmethode, die im Toyota Produktionssystem entwickelt wurde.

https://books.google.de/books?hl=de&lr=&id=7IEhBAAAQBAJ&oi=fnd&pg=PR6&dq=definition+kanban+bedeutet&ots=GpYr7jcDQW&sig=zcYWFYF7Hg_VIav5TP7YR_KMy0s#v=onepage&q=definition%20kanban%20bedeutet&f=false

 

Konsignationslager

Das Konsignationslager ist ein Lager für Produkte, die im Eigentum des Lieferanten sind und deren Bezahlung erst nach Entnahme aus dem Konsignationslager durch den Kunden erfolgt. Das Konsignationslager wird vom Lieferanten im Unternehmen des Abnehmers eingerichtet und betrieben.

www.wirtschaftslexikon24.com/d/konsignationslager

 

Lean Management

Lean Management bezeichnet eine Philosophie der Betriebswirtschaft, welche die Vermeidung jeglicher Verschwendung, sowie die Erhöhung der Effizienz in Beschaffung, Produktion und Logistik forciert.

 

Local Sourcing

Local Sourcing ist eine Beschaffungsstrategie, bei der ein Einsatzgut von einer Lieferantenquelle bezogen wird, die sich in unmittelbarer Nähe zum Bedarfträger liegt. Im Vordergrund steht eine Reduzierung logistischer Risiken.

http://www.wirtschaftslexikon24.com/e/local-sourcing/local-sourcing.htm

 

Marketingstrategien

Marketingstrategien sind Grundsatzentscheidungen zur Erreichung aufgestellter Marketingziele.

www.wirtschaftslexikon24.com/d/marketingstrategie

 

Milkrun

Das Milkrun-Konzept ist eine Methode zur Optimierung der überbetrieblichen Beschaffungslogistik, häufig im Einsatz im Zusammenspiel mit der Just-in-Time-Produktion. Auf Grundlage bestehender Verbrauchswerte wird ein logistischer Versorgungskreislauf definiert, in dem auf festgelegten Routen zu bestimmten Zeiten geliefert und auch gleichzeitig Ware oder Leergut entgegengenommen wird. Basierend auf dem Milkrun-Konzept kann auch der innerbetriebliche Transport optimiert werden.

www.logistikknowhow.com

 

Muda, Mura, Muri

Unter Muda (Verschwendung) wird jede Aktivität verstanden, die Ressourcen verbraucht, also Kosten verursacht, aber keinem Wert erzeugt.

Mura (Unausgeglichenheit) drückt die Verluste aus, die durch eine fehlende oder nicht fehlende oder nicht vollständige Harmonisierung der Kapazitäten im Rahmen der Fertigungssteuerung entstehen.

Muri (Überlastung) beschreibt Verluste, die durch Überbeanspruchungen im Rahmen des Arbeitsprozesses entstehen.

 

OEE

OEE (Overall Equipment Effectiveness = Gesamtanlageneffektivität) ist eine Kennzahl, die hilft, die Produktivität, die Rentabilität und die Gesamteffektivität von Produktionsanlagen (Maschinen, Fertigungszellen, Fließbänder usw.) im Kontext mit dem Fertigungsprozess zu ermitteln, zu überwachen und zu verbessern.

www.t-h.de/kompetenzen/produktionskennzahlen/oee.html

 

Outbound-Logistik

Die Outbound-Logistik beschäftigt sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle aller Maßnahmen, welche benötigt werden, um den Warenfluss von Unternehmen zum Kunden hin zu gewährleisten. Die wesentlichen Instrumente der Outbound-Logistik sind: 1. die Absatzwege bzw. die Vertriebssysteme, 2. die Verkaufsorgane und 3. die Logistiksysteme.

http://www.spedition-transporte.de/logistik-glossar/outbound-logistik.html

 

Postponement

Der Begriff Postponement bezeichnet im Supply Chain Kontext die Aufschiebung der kundenindividuellen Differenzierung eines Standardproduktes.

Chopra, S., & Meindl, P. (n.d.). Supply Chain Management – Strategy, Planning, and Operation (6th ed., pp. 352-354).

 

Pull-Prinzip

Das Pull-Prinzip ist ein Konzept für den Materialfluss in einem Produktionssystem. Es wird auch als Hol-Prinzip bezeichnet. Dabei soll in einer Wertschöpfungskette erst dann eine Leistung erbracht werden, wenn diese Leistung von der nachgeorderten Station bzw. Kunden angefordert wird. In Produktionsumgebungen löst demzufolge ein Kundenauftrag die Herstellung eines Produktes aus.

http://glossar.item24.com/de/start/view/glossary/ll/de|en/item/pull-prinzip/

 

Qualitätswerkzeuge

Die Sieben Elementaren Qualitätswerkzeuge (Q7) sind eine Zusammenstellung von Methoden, mit deren Hilfe die Ursachen von Fehlern analysiert werden können.

Benes G, Groh P (2017) Grundlagen des Qualitätsmanagements, 4. Aktualisierte Auflage Carl Hanser Verlag. München.

 

RFID

RFID steht für Radio Freqeuency Identification. Es handelt sich dabei um eine Technologie zur kontaktlosen, umfassenden Identifizierung von Objekten und Erfassung von Daten jeglicher Art.

Kern, C.: Anwendung von RFID-Systemen. 2., verbesserte Aufl. Berlin, Heidelberg, 2007.

 

Single Sourcing

Beim Single Sourcing beschränkt sich der Abnehmer bei der Beschaffung des betrachteten Gutes auf genau einen Lieferanten.

http://www.wirtschaftslexikon24.com/d/single-sourcing/single-sourcing.htm

 

Sourcing Konzepte

Sourcing Konzepte sind wesentlicher Bestandteil von Beschaffungsstrategien und lassen sich grundsätzlich einteilen nach: Träger der Wertschöpfung (Eigenbezug oder Fremdbezug), Anzahl der Bezugsquellen (Single Sourcing, Dual Sourcing, Multiple Sourcing), Güterkomplexität, geographischem Beschaffungsraum (Local Sourcing, Global Sourcing), zeitbezogener Bereitstellungsart (Stock Sourcing, Demand Taylored Sourcing).

www.wirtschaftslexikon24.com/d/sourcing-konzepte/sourcing-konzepte.html

 

SCM - Supply Chain Management

Supply Chain Management umfasst die Waren-, Finanz-, Rechts-, und Informationsflüsse entlang der gesamten Wertschöpfungskette, sprich vom ersten Lieferanten, über die Fertigung, bis hin zum Endkunden.

 

Tourenplanung

Die Tourenplanung ist ein Teilgebiet der Entsorungs- und Distributionslogistik, die sich mit der Planung, Steuerung und Kontrolle von Transport- und Lagersystemen sowie mit den relevanten Prozessen beschäftigt.

books.google.de/books?id=ozrZO5-t440C&pg=PA145&dq=tourenplanung+ist+ein&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjh8LWY7uTYAhWQGOwKHXgCDDIQ6AEINjAG#v=onepage&q=tourenplanung%20ist%20ein&f=false

 

Vertriebskanal

Der Vertriebskanal ist der Weg, den Güter von ihrer Herstellung bis hin zu ihrer Verwendung durchlaufen. Generell wird unterschieden zwischen direkten (ohne Zwischenträger) und indirekten (Groß-, Zwischen- oder Einzelhandel) Absatzwegen abgesetzt wird.

www.wirtschaftslexikon24.com/d/vertriebsweg/vertriebsweg.htm

VMI - Vendor Managed Inventory

Beim VMI wird die Bestandsverwaltung und Nachschubdisposition und damit die Verantwortung für die Materialversorgung auf den Lieferanten übertragen. Es gibt verschiedene Ausprägungen die sie über den Link einsehen können.