EPK

Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)

Ereignisgesteuerte Prozessketten (EPKs) dienen grundsätzlich als grafische Modellierungssprache zur Darstellung von Geschäftsprozessen. Optimaler Weise findet dazu, die eigens im Rahmen der Erfindung der EPK von August Wilhelm Scheer entwickelte Modellierungssoftware ‚ARIS – Architect & Designer‘ Verwendung. Aber auch MS Office Tools wie PowerPoint, Visio oder die kostenfreie draw.io Software eignen sich zur Abbildung von Geschäftsprozessen nach dem EPK – Prinzip.

Per Definition stellt die EPK Arbeitsprozesse in Form einer Modellierungssprache graphisch und unter Anwendung von festgelegten Syntaxregeln dar. Ziel ist die Systematisierung und Parallelisierung von Geschäftsprozessen, die ultimativ zur Einsparung von Zeit und Kosten führen soll. Innerhalb der abgebildeten Prozesse werden Entscheidungen auf Basis von Bedingungen und Regeln getroffen. Daher gibt es in ereignisgesteuerten Prozesskette Verknüpfungsoperatoren („und“, „und-oder“, „exklusives oder“). Bevor untenstehend die einzelnen Bestandteile sowie Operatoren an Hand von Beispielen erklärt werden, ist es essentiell zu wissen, dass eine jede EPK mit einem Ereignis beginnt und endet, und sich im Laufe der EPK immer Ereignisse (rote Sechsecke) mit Funktionen (grüne Vierecke) abwechseln. Zwischen diesen Bausteinen können je nach Bedarf und Notwendigkeit die logischen Operatoren verwendet werden.

 

Beispiel für eine EPK

EPK

http://www.iwiki.de/wiki/index.php/Ereignisgesteuerte_Prozesskette_(EPK)

 

 

Literatur:

Abts, D. & Mülder, W. (2010). Masterkurs Wirtschaftsinformatik – Kompakt, praxisnah, verständlich – 12 Lern- und Arbeitsmodule. (1.Auflage S.263-272).